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WTA Rom: Erfolgslauf von Potapova im Achtelfinale gestoppt

Nach fünf Siegen am Stück stoppt erst die Top-fünf-Spielerin Jessica Pegula das ÖTV-Ass.
Verfasst von: Manuel Wachta, 11.05.2026
© GEPA pictures / ZUMA Press / ZUMA Press Wire / Marcin Cholewinski
Anastasia Potapova

Nach ihren herausragenden Auftritten in Madrid, wo sie als Lucky Loserin das Semifinale erreicht hatte, war Anastasia Potapova auch beim nächsten WTA-1000-Sandplatzevent in Rom aus der Qualifikation heraus immerhin bis ins Achtelfinale gestürmt. Dort ist der bemerkenswerte Erfolgslauf der Neo-Österreicherin am Montagabend jetzt allerdings zu Ende gegangen. Die 25-Jährige (WTA 38) musste sich der Weltranglistenfünften Jessica Pegula (USA) nach 98-minütiger Gegenwehr mit 6:7 (6), 2:6 geschlagen geben. Trotzdem kann sich Potapova im WTA-Ranking am kommenden Montag auf eine Verbesserung auf bis zu Platz 28 freuen und rückt ihrem Career High von Position 21 immer näher. Bei den French Open in Paris (Hauptbewerbsstart am 24. Mai) ist ihr eine Setzung unter den Top 32 mittlerweile nicht mehr zu nehmen. Sie entgeht damit in den ersten zwei Runden des zweiten Grand-Slam-Turniers des Jahres den nach Weltranglistenklassierung stärksten Kalibern im Draw.

Potapova hatte bei den Internazionali BNL d’Italia inklusive Vorausscheidung fünf Siege in Serie verzeichnet und dabei in ihren letzten zwei Partien der Reihe nach die Nummern elf (die Tschechin Karolína Muchová) sowie 21 der Welt (die Russin Liudmila Samsonova) jeweils mit 6:3, 6:2 abgefertigt. Doch gegen Pegula war für sie auch im bereits sechsten Duell kein Kraut gewachsen. Zwar führte sie anfangs noch mit 3:1, dann übernahm ihre Kontrahentin jedoch mit vier Games in Folge das Kommando. Im letzten Moment glückte Potapova zweimal noch das Break zum 5:5 und 6:6, als Pegula jeweils zum Satzgewinn servierte. Im Tiebreak hatte Potapova schließlich knapp das Nachsehen. Pegula nützte ihren dritten Satzball und zog im zweiten Durchgang schnell auf 4:1 davon. Bei 2:4 aus ihrer Sicht kam Potapova nochmal zu zwei Breakchancen, die sie aber nicht verwerten konnte – ein weiterer Aufschlagverlust im nächsten Spiel torpedierte auch ihre letzten Comeback-Hoffnungen.

Dadurch sind Alexander Erler und Lucas Miedler beim parallel über die Bühne gehenden ATP-Masters-1000-Turnier die letzten rot-weiß-roten Hoffnungen auf der historischen Anlage in Italiens Hauptstadt. Der Tiroler und der Niederösterreicher treffen nach ihrem Auftaktsieg vom Sonntag am Dienstag auf die sechstgesetzte deutsche Paarung Kevin Krawietz und Tim Pütz.

| GEPA pictures / ZUMA Press / ZUMA Press Wire / Marcin Cholewinski

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